AML World Awareness Day 21 April 2019

Pflege

Wenn Sie einen Patienten mit AML betreuen

Ein Pfleger (oder eine Pflegeperson) ist jemand, der ein Familienmitglied oder einen Freund, der ohne seine Hilfe nicht auskommt, unentgeltlich unterstützt und betreut. Eine Pflegeperson kann ein Elternteil, ein Ehemann oder eine Ehefrau, ein Bruder oder eine Schwester, ein Partner oder ein Kind sein. In einigen Fällen ist der Pfleger ein Kollege, ein Nachbar oder ein enger Freund. Jede Betreuungssituation ist anders.

Pfleger spielen eine zentrale Rolle im Behandlungsverlauf des Patienten. Der Begriff „Pflege“ kann eine Vielzahl von Bedeutungen haben, und in manchen Fällen könnte dies eine Betreuung rund um die Uhr sein. Pflegepersonen können Patienten bei ihren täglichen Bedürfnissen und Aktivitäten unterstützen, z. B. Medikamente verabreichen, sich die Sorgen des Patienten anhören, den Patienten zu Behandlungsterminen fahren und bei der persönlichen Pflege assistieren.

Pflegepersonen können Pflegebedürftigen auch Trost, Ermutigung und Beruhigung bieten. In einigen Fällen kann ein Pfleger für die Verwaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens der von ihm betreuten Person verantwortlich sein. Zudem können Pflegepersonen dem Patienten helfen, die bestmögliche Lebensqualität zu erreichen.

Pflegeansätze

Fast jeder Pfleger muss Entscheidungen treffen, die sich für die jeweilige Situation am besten eignen. Es gibt keinen universellen Ansatz zur Pflege. Sie müssen einfach versuchen zu erkennen, wie Sie Ihr Bestes geben können. Die folgenden Vorschläge bieten Ihnen Leitlinien zur Unterstützung Ihres Pflegebedürftigen.

Kommunizieren Sie mit der Person, die Sie betreuen

Es ist wichtig, mit dem Pflegebedürftigen klar zu kommunizieren und ihn wissen zu lassen, dass Sie für ihn da sein möchten. Akzeptieren Sie, dass die Person das Recht hat, Entscheidungen über ihr eigenes Leben zu treffen (es sei denn, sie hat ungenügend entwickelte geistige Fähigkeiten), und dass ihre Gefühle und Unabhängigkeit Respekt verdienen. Beziehen Sie die Person, die Sie betreuen, so weit wie möglich in die Entscheidungsfindung ein und geben Sie ihr immer die Möglichkeit, eine Auswahl zu treffen. Wenn der Pflegebedürftige über seine Gefühle sprechen möchte, sollten Sie versuchen, ihn zu ermutigen und zuzuhören. Möglicherweise möchten Sie auch Ihre eigenen Gefühle auf möglichst sensible Weise teilen.

Helfen Sie der Person, die Sie betreuen, bei Aktivitäten, die sie nicht selbst ausführen kann

Es ist wichtig, dem Pflegebedürftigen so viel Unabhängigkeit wie möglich zu geben, da dies zu seinem Wohlbefinden beiträgt. Verstehen Sie, dass es für die betreute Person emotional schwer sein kann, sich auf Sie zu verlassen, und dass sie das Gefühl haben kann, Ihnen zur Last zu fallen. Versuchen Sie, ihr auf eine Weise zu helfen, die nicht wie ein Eingriff wirkt, selbst wenn sie nicht um Ihre Hilfe bittet.

Arbeiten Sie eng mit dem medizinischen Fachpersonal zusammen

Als Pfleger können Sie ein zentrale Bezugsperson für die Koordinierung der Betreuung des Patienten sein. Möglicherweise sind Sie für die Vereinbarung von Terminen und den Transport zum und vom Krankenhaus verantwortlich. Es kann auch sein, dass Sie den Arzt zusammen mit der von Ihnen betreuten Person besuchen dürfen. Dadurch können Sie mehr über die AML, den beim Patienten vorliegenden Subtyp, die spezifischen Behandlungsmöglichkeiten und die verfügbare Unterstützung für den Patienten erfahren. Dies bietet auch eine Gelegenheit, dem Arzt über die Nebenwirkungen und den Fortschritt der Behandlung oder über Probleme, die Sie als Pfleger des Patienten bemerkt haben, Auskunft zu geben. Es ist nützlich, während des Arztbesuchs Fragen zu stellen, da sich in den meisten Fällen gerade die Pflegepersonen der gesamten Situation der betreuten Person bewusst sind.

Wie wirkt sich das Pflegeverhältnis auf Ihr eigenes Leben aus?

In vielen Fällen kann die Zeit und die Energie, die Sie für die Pflege einsetzen, von der Gesellschaft und den Menschen in Ihrer Umgebung übersehen werden. Daher können Sie eine Reihe von Emotionen und Gefühlen erleben. Manchmal können Sie sich selbst überfordern, indem Sie versuchen, neben der täglichen Routine und den Arbeitsverpflichtungen zu viele Aufgaben zu bewältigen, was zur Erschöpfung führen und Ihr gesellschaftliches Leben beeinflussen kann.

Außerdem kann die Pflege zusätzliche Kosten auslösen, einschließlich Krankenhausrechnungen, Transportkosten und anderen täglichen Bedürfnissen. Eine Vollzeitstelle zu behalten, während Sie sich um jemanden kümmern, kann schwierig sein. Vielleicht müssen Sie Ihre Arbeitszeit reduzieren oder Ihren Job aufgeben. All dies könnte zu einer finanziellen Belastung führen.

Wichtig ist, dass Sie Zeit für sich selbst finden, um sich den Dingen zu widmen, die Sie glücklich machen. Schauen Sie sich den Abschnitt über Unterstützungsgruppen an, um Ihre lokale Unterstützungsgruppe zu finden, die Sie anleiten wird, wenn Sie mit den Verantwortlichkeiten der Pflege überfordert sind, und auch finanzielle Beratung anbieten kann.

Sie sind nicht allein

Verschiedene Ressourcen stehen Ihnen zur Verfügung. Diese bieten Ihnen weitere ausführliche Informationen über die akute myeloische Leukämie (AML) und Unterstützung.

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